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Heute verrät Paul Dickau, wie du dein Unterbewusstsein als mentales Kapital einsetzen kannst.

Unterbewusstsein als mentales KapitalEs geht auf die Weihnachtszeit zu. Die Phase des Jahres in der Ernährungsberater und Klienten besonders selbstbewusst sein müssen, stehen doch über die Adventstage unzählige Schlemmereien und Versuchungen ins Haus.

Gerade in solche Zeiten scheint es, als wäre der innere Schweinehund nur mit eiserner Disziplin zu bändigen, wenn er wieder raue Mengen seines ungesunden, zuckerhaltigen Futters verlangt.

Die gute Nachricht ist: Das Unterfangen ist nicht halb so schwierig, wie es sich anhört – wenn du dein Unterbewusstsein zu deinem Verbündeten machst.

Was ist das Unterbewusstsein?

Das Unterbewusstsein ist (kurz und stark vereinfacht gesagt) das komplette Spektrum deiner Persönlichkeit. Dort findet sich nicht nur dein Alltags-Bewusstsein, sondern auch alle deine Stärken, Schwächen und Potenziale.

Einen kleinen Teil deines Persönlichkeitsspektrums stellt dein innerer Schweinehund. Wie wäre es, wenn der Rest deines inneren Teams ihn in Schach halten könne?

Mit diesem Thema beschäftigt sich die Hypnose schon seit Jahrzehnten. Die hypnotische Gewichtsreduktion ist eine der am besten erforschten Anwendungen und verspricht – insbesondere in Kombination mit einem soliden Ernährungskonzept – leichte und dauerhafte Abnehmerfolge ohne JoJo-Effekt.

Neben dem Gang zu einem professionellen Hypnotiseur, gibt es auch Dinge die du selbst tun kannst, um dein mentales Kapital effektiver zu nutzen.

 

1. Mach dich frei von kindlicher Anhaftung an bestimmte Lebensmittel.

Jeder kennt es: Kinder werden mit Süssigkeiten ruhig gestellt, wenn sie quengeln. Sie bekommen Gummibärchen nach der Spritze beim Arzt. Zum Geburtstag gibt es Kuchen, zu Weihnachten Plätzchen und auch zur Einschulung die „Zuckertüte“.

Daran ist moralisch erstmal nichts verkehrt. Problematisch wird die Sache jedoch, wenn das Unterbewusstsein irgendwann so konditioniert ist, dass sowohl bei Stress, als auch bei Freude bestimmte Lebensmittel sein müssen um die Situation zu dämpfen oder zu feiern.

Häufig ist mit dem (reflexhaften) Konsum eines bestimmtes Lebensmittels auch ein bestimmter innerer Konflikt verbunden. Diese verwundeten inneren Teile von uns werden dann gern zu Schweinehunden, bis wir sie geheilt haben.

Wie wird man die Anhaftung also los? Durch Achtsamkeit!

Beobachte deine Motive beim Einkaufen. Warum wandert die Nutella jetzt in den Einkaufswagen? In welchem Zustand bist du, wenn du einkaufst? Wie beeinflusst deine Laune dein Kaufverhalten?
Wenn du eine deiner Schwächen entdeckst, bleib dir selbst gegenüber sachlich. Es bringt nichts, wenn du dich als Reaktion auf deinen Frustkauf noch weiter frustrierst!
Oft reicht schon die bewusste Erkenntnis verdeckter Verhaltensweisen, um diese aufzulösen.

Wenn ein grösserer verdeckter Konflikt an die Oberfläche tritt und du das Gefühl hast, allein nicht damit fertig zu werden, bietet sich in der Regel eine Coaching-Sitzung zu dem Thema an.

 

2. Stressfreies Einkaufen

Übernimm die Kontrolle über deine Laune während des Einkaufens!

Besorg dir ein paar Ohrenstöpsel und höre Musik. Wähle Musiktitel, die dich in eine fröhliche, entspannte Stimmung versetzen.
Idealerweise schaffst du dir einen „Musik-Anker” der dich zielsicher in eine positive “Ernährungsstimmung“ versetzt.
Das funktioniert, indem du immer dann, wenn du etwas leckeres, gesundes zubereiten oder essen willst, genau diese Art von Musik auflegst.
Wenn du die Musik später beim Einkaufen hörst, versetzt du dein Unterbewusstsein automatisch in den “Gesundheitsmodus”.

 

3. Positive Esserlebnisse schaffen

Es ist wichtig, dass du während einer Ernährungsumstellung nicht in ein “Bestrafungs-Mindset” fällst. Tadele dich nicht für deine Schwächen, sondern lobe dich für deine Erfolge.
So änderst du den “Frame”, also den emotionalen Rahmen der Situation.
Ist erst der richtige Frame gesetzt, ist unser Unterbewusstsein bereit, unser Verbündeter zu werden.
Deswegen fallen Dinge wie Sport und Lernen auch leichter, wenn man dabei Spass (also den richtigen Frame) hat.

Schaffe dir kleine Erfolgserlebnisse und würdige diese! Du hast es geschafft, einen Tag lang 100% gesund zu essen? Super! Dir ist ein besonders leckeres, nahrhaftes Abendbrot gelungen? Grossartig! Nach ein paar Wochen ist der Bauch schon viel straffer geworden? Weiter so!

Feier diese kleinen Erfolge und lobe dich dafür. Dein Unterbewusstsein wird sich daran gewöhnen und beginnen, diese Erfolgserlebnisse auch weiterhin zu verfolgen. Jedes Erfolgserlebnis ist ein Teil deines Mosaiks der inneren Stärke!

 

dickau_paulÜber den Autor:

Paul Dickau ist Mentaltrainer und Hypnosecoach und bietet mit dem „Body, Mind & Sound“ – Konzept massgeschneiderte Lösungen für Klienten, die ihr mentales Kapital effektiver nutzen möchten.

 

Julia Gruber

Julia Gruber

Julia Gruber ist Ernährungs-Coach, Mitinhaberin von Gruber Gesundheit und Arktis BioPharma Schweiz und Entwicklerin des Onlinekurses Darmglück. Ursprünglich kommt sie vom Hotelfach, hat also die Wichtigkeit der Ernährung als Bestandteil unserer Kultur auch von der Geniesser-Seite her erlebt. Deswegen ist ihr Motto auch: Gesunde Ernährung muss lecker sein und Spass machen, sonst ist sie nicht gesund. Sie kocht gerne, liebt ihre Aufenthalte in Mallorca und ist ganz allgemein ein umgänglicher und fröhlicher Mensch.

3 Kommentare

  • Gefällt mir sehr gut. Ich denke, dass genau dieses Belohnungs-Prinzip mit Lebens-Genussmitteln schon bei Kindern eine Konditionierung fürs Leben auslöst. Oft ja gut gemeint und vor allem schon seit Generationen praktiziert.Doch braucht es oft eben sehr wache Momente, um dieses überhaupt wahrzunehmen und dann zu ändern.

  • Paul Dickau sagt:

    @Kathrin Bode

    Ich stimme dir da vollkommen zu! Die “Belohnungs-Konditionierung” sehe ich in meiner Praxis sehr, sehr häufig.
    Übertroffen wird sie nur von der “Gemeinschafts-Konditionierung”, bei der die Patienten ein bestimmtes Genussmittel mit sozialer Gemeinschaft und Familie verbinden. Ein Verzicht auf diese Nahrungsmittel löst dann häufig ein Gefühl der Einsamkeit aus.

    MfG,
    Paul Dickau

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