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Der von uns betreute Profitriathlet Dirk Bockel (Bild: WTC) hat den Ironman Regensburg für sich entschieden. In 8:11:59 Stunden stellte er nicht nur einen Streckenrekord auf, sondern liess sich auch eine persönliche Bestzeit gutschreiben (bisher 8:12:58 in Hawaii).

„Es war hart, aber die Zuschauer haben mich wahnsinnig unterstützt. Jetzt freue ich mich auf eine Massage, ein kühles Weizenbier, und ich werde erstmals ein bisschen Urlaub machen“, sagte der in Deutschland aufgewachsene Luxemburger nach seinem ersten Sieg auf der Langdistanz.

Erster beim “Trainingsrennen”
Viel Erholungszeit gönnte sich Bockel indes nicht. Am 1. Juli doppelte er am Chiemsee-Triathlon auf der Mitteldistanz nach. Wie schon in Regensburg (nach 160 km) setzte sich Athlet des Teams Leopard-Trek auf der Radstrecke an die Spitze und gewann auch das Hitzerennen am „Bayerischen Meer“.

„Ich war im Chiemgau im Trainingslager”, begründete Dirk Bockel seinen kurzfristigen Start. Die Vorgabe seines Trainers Michael Krueger lautete: „Hart zu schwimmen und Rad zu fahren, aber im moderaten Tempo zu laufen – auch wenn du dabei überholt wirst.” Daran habe er sich gehalten und es habe gut funktioniert, befand der 35-jährige Zeitsoldat im Ziel.

Seit 2009 erfolgreich auf der Langdistanz
Der Olympiateilnehmer von Peking 2008 (25.) feierte vor drei Jahren sein Ironman-Debüt in Neuseeland, wo er auf Anhieb als Dritter finishte. Im selben Jahr gewann er den Ironman 70.3 in Florida und wurde Vize-Europameister auf der Langdistanz. Die Hawaii-Premiere 2009 beendete er als ausgezeichneter WM-Siebter. Im vergangenen Jahr erreichte er an der Ironman-WM im Triathlon-Mekka gar Rang 4. Dabei glänzte er mit der viertschnellsten Radzeit (4:24:17 Stunden).

Spezieller Triathlet
Seit 2012 steht Dirk Bockel beim Leopard-Trek Continental Team unter Vertrag. “Bockel gehört damit als erster Triathlet überhaupt einem professionellen Radsportteam an.

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