Schwermetalle oder „Wie du dich selbst vergiftest“

 

„Ich bin ständig nur müde“ – „ mir schmerzen permanent die Gelenke oder die Muskeln“- „ich habe ständig Kopfweh“. Diese oder ähnliche Probleme hat heutzutage fast jeder. Kaum einer ist wirklich gesund. Ob Autoimmunerkrankungen, ADS, Alzheimer oder andere mehr oder minder schlimmere Erkrankungen, sie nehmen immer mehr zu. Aber warum ist das so?

Ganz einfach: weil der Mensch sich immer mehr selbst vergiftet. Die Aufnahme von Schwermetallen, Pestiziden, Lösungsmitteln und Lebensmittelzusatzstoffen ist eigentlich kaum noch zu vermeiden. Eine Knochenanalyse hat ergeben, dass unser Körper heute 1000 (!!!) Mal höher belastet ist, als der Urmensch! Durch unsere Bestrebung immer alles noch besser, noch größer, noch mehr und vor allem noch ertragreicher machen zu wollen, wird jedoch leider unser größtes Gut vergessen: unsere Gesundheit. Denn die wird durch Industrialisierung und Technik immer mehr zerstört. Von unserer Um-WELT mal ganz abgesehen. Allerdings wird diese sich dagegen wehren und es auch mehr oder weniger besser verkraften. Wir Menschen allerdings nicht. Denn wenn wir nicht SOFORT damit anfangen, Dinge zu verändern und WIRKLICH zu verbessern, dann schaffen wir uns selbst ab. Und wir sind auf dem allerbesten Weg dorthin.

Es braucht keine böse Schwiegermutter, die uns mit Arsen vergiften will, denn Schwermetalle sind überall

Einen ganz großen Stellenwert haben dabei Schwermetalle. Diese nimmt man nämlich nicht nur bei dem direkten Arbeiten mit den einzelnen Stoffen auf. Viel problematischer sind die versteckten Schwermetalle in unseren Nahrungsmitteln, in unseren Kosmetika, in Medikamenten und in vielen weiteren Verarbeitungen.

Wusstest du, dass in deinem Salz durchaus Aluminium versteckt sein könnte? Oder in deinem Käse? (Ok, für die Neunmalklugen unter euch 😉 : rein chemisch gesehen ist Aluminium eigentlich kein Schwermetall – aber dafür ein mindestens genauso toxisches Element und wird daher häufig unter der Gruppe der „Schwermetallbelastungen“ aufgeführt. Auch weitere, in der Folge benannten Stoffe sind keine wirklichen Schwermetalle, werden aber der einfachheitshalber von mir in diesem Blog hierunter zusammengefasst.) Da manche Schwermetalle in Pflanzen akkumuliert werden, ist jede Menge Gemüse und Obst belastet. Durch den Einsatz verschiedener Pestizide wird das Ganze noch verschlimmert. Die Schwermetalle gelangen zudem ins Grundwasser, in unser Trinkwasser und in die Meere, wo sie wiederum von Fischen und anderen Meeresbewohnern aufgenommen werden und am Ende der Nahrungskette ebenfalls bei uns Menschen auf dem Teller landen. Selbstverständlich wird an manchen Ecken versucht, die jeweilige Belastung zu verringern. Aber dafür nehmen wir es dann in anderen Formen – in einer anderen Verarbeitung doch wieder in unseren Lungen oder in unserem Magen auf und kann sich überall in unserem Körper festsetzen.

Ich würde mich vielleicht sogar so weit aus dem Fenster lehnen, dass ich die Behauptung aufstelle: es gibt kein Nahrungsmittel mehr, dass nicht in irgendeiner Form belastet ist. Und wenn es nicht Schwermetalle sind, dann ist es ein anderer (chemischer) Stoff. Denn gerade auch der saure Regen stellt selbst den besten Biobauern vor ein fast unlösbares Problem. Ein weiteres Übel neben der Lebensmittelindustrie ist in meinen Augen die Pharmaindustrie. Da sollen uns Medikamente eigentlich von Nutzen sein und dann werden Schwermetalle als Zusatzstoffe, um die Haltbarkeit zu verlängern oder damit einfach die Tabletten „schöner“ aussehen eingesetzt. Das ist für mich leider absolut nicht nachvollziehbar. Auch das Amalgam immer noch in Deutschland erlaubt und Standardmäßig eingesetzt werden darf ist eigentlich Körperverletzung. Umso wichtiger, dass wenigstens wir uns mit diesem Thema auseinander setzen und unsere Körper vor entsprechenden Belastungen, soweit es eben geht, schützen.

 

Was Schwermetalle im Körper verursachen

Ein riesiges Problem ist, dass unser Körper und vor allem unser Immunsystem so mit diesen Stoffen beschäftigt sind, dass es sich um andere Prozesse gar nicht mehr vernünftig kümmern kann. Eine andere Folge ist, dass Entzündungsprozesse ständig getriggert werden, quasi wie wenn man permanent Öl ins Feuer schüttet.

Nehmen wir uns wieder das Beispiel Aluminium: es geht unter anderem Wechselwirkungen mit Eisen, Vitamin B6, Vitamin D, Calcium, Chrom, Fluorid, Kupfer, Magnesium, Phosphat, Silicium und Zink ein. All diese Stoffe können somit nicht mehr richtig oder sogar gar nicht vom Körper verarbeitet werden. Er braucht sie aber unbedingt. Die dadurch entstehenden Mängel verursachen die unterschiedlichsten Krankheiten wie zum Beispiel aufgrund des fehlenden Eisens eine Blutarmut oder durch Störungen im Vitamin D-, Calcium-, Magnesium- und Phosphathaushalt kommt es zu Muskelschmerzen und Osteoporose. Weitere Krankheitsfolgen einer übermäßigen Aluminiumbelastung wären unter anderem Arthritis, Immunschwächen, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Hyperaktivität, sowie Nieren- und Leberschäden.

Andere Schwermetalle führen zu Haarausfall, Hautausschlägen, Atemlosigkeit, Depressionen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Alzheimer, MS, ADS, Fibromyalgie, andere Autoimmunerkrankungen, Herz-Kreislaufstörungen, Zellstörungen, Energiemängel – die Folgen können unheimlich vielfältig auftreten. Einige von ihnen sind sogar karzinogen und erbgutschädigend, weshalb vor allem schwangere Frauen extrem vorsichtig sein sollten! Auch bei ungewollter Kinderlosigkeit sollte man immer auch mit an eine Schwermetallbelastung denken.

Leider ist häufig ein Schwermetall nicht allein, sondern man hat eine Mehrfachbelastung. Dies stellt jedoch wieder ein Problem dar, denn sie summieren sich nicht „einfach“ sondern potenzieren sich um ein vielfaches in ihrer Wirkung.

metabolic balance

Aber wie alles im Leben: die Dosis macht das Gift

Wie Paracelsus schon feststellte: die Dosis macht das Gift! Denn nicht alle Schwermetalle sind per se „böse“. Im Gegenteil! Einige brauchen wir sogar unbedingt! Ohne sie würde vieles nicht mehr funktionieren. Ob Molybdän, Bor, Kobalt oder Phosphor, um nur einige aufzuzählen, alle haben eins gemeinsam: zu viel davon ist schädlich, aber zu wenig noch fast schädlicher.

Es gibt zum Beispiel keine Hinweise, dass Bor genotoxisch oder kanzerogen wirken könnte, allerdings können Borverbindungen die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen (v. a. beim Mann) und den Fötus schädigen. Erst bei sehr hohen Borspiegeln kommt es zu Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Durchfällen, Leber-, Nieren-, Lungen- und Knochenmarkschädigungen. Beim Einatmen kann es die Nasenschleimhäute reizen.

Ein Bormangel dagegen kann z.B. zu Einschränkungen der kognitiven Funktionen und hormonellen Regulations-Störungen führen, das Immunsystem schwächen und Enzymaktivitäten verringern. Calcium- und Magnesiumausscheidung nehmen bei Bormangel zu. Therapeutischen Einsatz könnte Bor entsprechend u.a. finden bei: Allergien, Hauterkrankungen, Osteoporose, rheumat. Erkrankungen oder Immunschwächen sowie Depressionen, Hyperthyreose und Epilepsie.

Die Spanne zwischen Mangel und Toxizität ist jedoch relativ gering und sollte bei Therapie daher engmaschig kontrolliert werden.

Als ich mich berufsbedingt vor kurzer Zeit mit diesem Thema näher beschäftigt habe, habe ich noch ein interessantes Schwermetall gefunden, dass eventuell tatsächlich gar nicht so böse zu sein scheint wie sein Ruf: Arsen. Ja, so wie du jetzt wahrscheinlich guckst habe ich auch erst einmal geschaut.  Aber wenn man mal näher darüber nachdenkt, ist es gar nicht so abwegig. Scheinbar hat (fast) jeder quasi einen bestimmten Basalspiegel an Arsen in seinem Körper. Es wird vermutet, dass Arsen eine anti-oxidative Wirkung hat. Da der Arsenstoffwechsel eng mit denen von Selen, Zink, Cholin, Taurin, Arginin, Methionin und Vitamin B6 verknüpft ist, könnten noch viele weitere Funktionen im Immunsystem und weiteren Orten Arsenabhängig sein. Auch bei dem Selen ist man ursprünglich von einem toxischen Stoff ausgegangen. Heutzutage weiß man jedoch, wie wichtig dieses Spurenelement ist!!!

Wie man richtig entgiftet

Nur, was tut man, um die Schwermetalle wieder loszuwerden? Denn sie setzen sich gerne richtig fies in unseren Geweben und Organen fest. Die therapeutische Vorgehensweise ist leider relativ umfangreich und komplex und nicht ganz so einfach:

Zu allererst solltest du natürlich dafür sorgen, dass möglichst wenig neue Schwermetalle dazukommen. Das heißt, möglichst viele Quellen eliminieren. Achte darauf WAS du einkaufst. Häufig versteckt sich z.B. Aluminium hinter E-Nummern. Lade dir am besten eine Liste runter oder mach ein Screenshot (du findest diese Listen überall im Internet, deswegen brauch ich das hier nicht aufzulisten 😉 ), so dass du beim Einkaufen direkt überprüfen kannst, was alles in den Produkten enthalten ist. Achte beim Einkaufen auch gleich mit darauf, dass du dich möglichst basenreich ernährst. Das erschwert es den Schwermetallen enorm, denn sie fühlen sich in einem sauren Milieu am wohlsten. Du kannst, um das ganze zusätzlich zu verstärken, Arktis Base zu dir nehmen. Es beinhaltet wertvolle Mineralstoffe und besonders Zink. Zinkt trägt zum Erhalt des „Puffersystems“ bei, das den pH-Wert auf einem ausgeglichenen Niveau hält. Daneben helfen in vielen Fällen schwefelhaltige Aminosäuren bei der Entgiftung, die du über einen vermehrten Genuss von Hülsenfrüchten zu dir nehmen kannst.

Solltest du bestimmte Metalle in den Zähnen oder anderweitig in deinem Körper haben, lass nachprüfen, ob sie ein Problem für dich darstellen. Das kann man über eine Störfeldsuche und auch im Labor testen. Gegebenenfalls solltest du, wenn möglich, über einen Austausch nachdenken. Aber bitte prüf vorher sorgfältig die Alternativen, nicht dass du vom Regen in die Traufe kommst.

Eine weitere Maßnahme, um eine neue Belastung soweit es geht zu verhindern, ist Heilerde, Zeolith (Achtung: hier ist der Anbieter entscheidend, denn es gibt stark aluminiumhaltige Zeolithsorten) oder Huminsäuren. All diese Stoffe haben die Fähigkeit Schwermetalle bereits im Darm zu binden, so dass sie gar nicht aufgenommen werden und schleusen sie direkt wieder aus. Zudem nehmen sie weitere Giftstoffe aus Bakterienstoffwechseln auf und besitzen somit eine entzündungshemmende Wirkung auf deinen Darm.

Da neben der Lunge vor allem der Darm die Schwermetalle resorbiert, sollte er sowieso dringend mit therapiert werden. Denn Probiotika zeigen eindeutig schwermetallbindende Eigenschaften. Außerdem regulieren sie die Verdauung und beschleunigen somit die Ausleitung über den Stuhl. Hierfür kann ich dir 3 Arktis Produkte ans Herz legen, die sich prima in ihren Funktionen ergänzen: Arktis Premium, Grow  und Herbal. Sie unterstützen die natürliche Reinigung und Regeneration der Darmflora, fördern die Reinigung und Entgiftung des Körpers, optimieren den Stoffwechsel und unterstützen deine körpereigenen Abwehrkräfte. Zudem wirken sie antioxidativ und ebenfalls entzündungshemmend.

Schwermetalle aus Blut und Gewebe zu schleusen ist ein wenig schwieriger. Eine hervorragende Substanz ist alpha-Liponsäure. Allerdings ist sie leider nicht in der Lage alle Schwermetalle zu binden. Bei vielen ist sie jedoch sehr wirkungsvoll. In härteren Fällen muss gegebenenfalls chelatiert werden. Dies ist aber ein Verfahren, dass absolut in erfahrene Therapeutenhände gehört!

Egal auf welche Art, was für mich immer zu einer Entgiftung dazugehört, ist die Stärkung der Leber. Denn die muss in diesen Zeiten Schwerstarbeit leisten! Brokkoliextrakt, Glutathion, Mariendistel und Co sollten hier unbedingt zum Einsatz kommen. Da bei dem stark aktivierten Leberstoffwechsel vermehrt Ammoniak anfällt, empfehle ich dir ggf. D-Galactose einzunehmen. Diese entfernt das Ammoniak und recycelt es zum Teil zu Aminosäuren und schütz somit deinen Körper vor weiteren Vergiftungen.

Je nachdem welche Schwermetalle dich belasten, solltest du deine Vitamine, Mineralien und Spurenelemente überprüfen und eventuelle Mängel ausgleichen. Denn wie ich bereits geschrieben hatte, sind diese Mängel wiederum Mitverursacher für vielfältige Krankheiten. Und beispielsweise wieder beim Aluminium, fördert ein Magnesiummangel wiederum die Aluminiumeinlagerung im Körper. Folsäure hilft dagegen eine Aluminiumakkumulation zu reduzieren.

 

Du siehst, wie vielfältig sich eine vernünftige Entgiftung zusammensetzt. Da sich dein Körper sehr wahrscheinlich schon über eine ganze lange Zeit mit den Schwermetallen herumplagt, hatten die genug Zeit um sich heimatlich zu machen. Du brauchst also alle möglichen Tricks und viel Geduld, bis diese sich aus den tiefsten Ecken herauslösen und verschwinden. Aber es lohnt sich, dein Körper wird es dir danken 🙂

 

 

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