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Der Darm – Die Wurzel unserer Gesundheit

Unsere Darm und seine Gesundheit ist eines der wichtigsten Themen, wenn es um unsere Gesundheit im Allgemeinen geht.

Wenn du schon einmal an Verdauungsproblemen wie zum Beispiel Durchfall gelitten hast, dann weisst du, wie sehr diese aufs Gemüt schlagen können.

Doch Darmprobleme äussern sich nicht immer in Problemen mit dem Stuhlgang, sondern können auch ganz andere Zustände hervorrufen, wie zum Beispiel chronische Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Infektanfälligkeit, Autoimmun-Erkrankungen oder chronische Krankheiten wie Entzündungen.

Deswegen möchten wir dir heute einmal drei wichtige Stoffe vorstellen, die dir dabei helfen, deine Mitte, also deinen Darm, wieder in Ordnung zu bringen (oder in Ordnung zu halten).

 

Die Aminosäure L-Glutamin

Frau bauchfrei

Vielleicht kennst du L-Glutamin aus dem Fitness Center, denn es ist die wichtigste Aminosäure für den Muskelaufbau und wird dort oft als Shakes oder Pulver angeboten.

Doch auch unser Darm profitiert enorm von L-Glutamin, da es dabei hilft, Darmzellen aufzubauen und die Darmschleimhaut zu reparieren. Somit ist es ein wichtiger Stoff, um Leaky Gut, also durchlässigen Darm, zu reparieren und hilft bei entzündlichen Darmerkrankungen oder auch allergischen Reaktionen wie zum Beispiel Heuschnupfen oder entzündlichen Prozessen wie Glutenunverträglichkeit.

Auch bei Reizdarm und Durchfall ist Glutamin hilfreich, indem es Schleim-Produktion ausbalanciert.

Quellen für L-Glutamin sind Knochenbrühen, Weidefleisch, Spirulina, Chinakohl, Spinat, Petersilie und auch Linsen oder Bohnen. In unseren Rezeptideen findest du gleich zwei Rezepte, die Nahrungsmittel von dieser Liste beinhalten: Unsere selbstgemachte Bouillon ohne künstliche Zusatzstoffe und das asiatische Sauerkraut Kimchi, das mit Chinakohl hergestellt wird.

 

Das Eiweiss Kollagen

Kollagen ist ein Eiweiss und kommt im menschlichen Körper am häufigsten vor. Es wird für den Aufbau von Bindegewebe, Sehnen, Bändern, Knochen und Knorpeln benötigt.

Kollagen hilft, Proteine aufzuspalten und deine Darmschleimhaut zu beruhigen, indem es beschädigte Zellwände repariert und mit heilenden Aminosäuren auffüllt.

Der grösste Vorteil von Kollagen, was den Darm anbelangt, ist seine Fähigkeit, Bindegewebe aufzubauen und somit trägt es dazu bei, die schützende Schleimhaut des Magen-Darm-Traktes zu „versiegeln“. Somit hilft Kollagen sehr gut, wenn du unter dem vorhin schon erwähnten durchlässigen Darm leidest, aber auch bei Reizdarm, Reflux und entzündlichen Darmerkrankungen kann Kollagen nützlich sein.

Kollagen ist die wichtigste Zutat für Gelatine und es ist von dem her vor allem in der guten alten Knochenbrühe enthalten. Das lässt sich leicht erkennen, wenn du eine solche Brühe schon selber gemacht hast. Wird sie kalt, hat sie nämlich eine gallertartige Substanz.

Doch nicht nur Rinderbrühe, auch Hühnerknochenbrühe und sogar Fischbrühe enthalten Kollagen.

 

Milchsäurebakterien

Die wohl bekanntesten Milchsäurebakterien sind die Laktobazillen und die Bifidobakterien.

Sie sind unter anderem für das Milieu im Darm verantwortlich und hemmen so krankmachende Bakterien oder töten sie ab. Dabei ist wichtig zu wissen, dass der pH-Wert im Darm sauer sein sollte. Denn genau dafür sorgen die Milchsäure-Bakterien.

Interessanter Fakt hierzu ist: die meisten Menschen, die eine Stuhlanalyse machen lassen, haben einen zu basischen ph-Wert im Darm! Also zu wenig Säure-bildende Bakterien.

Fermentierte Lebensmittel im GlasMilchsäurebakterien sind wichtig für die Kommunikation vom Darm mit dem Hirn (auch als Darm-Hirn Achse bezeichnet), sie stärken das Immunsystem und verbessern die Barrierewirkung der Darmschleimhaut.

Sie leisten einen wichtigen Beitrag zu Bewahrung und Aufbau einer gesunden Darmflora.

Früher dienten diese Bakterien zur Konservierung. So hatten die Seefahrer zum Beispiel meist Sauerkraut als Vitamin C Lieferanten mit auf ihren Fahrten.

Somit sind wir schon bei den Quellen für Milchsäurebakterien. Diese sind nicht nur (aber auch) in Milchprodukten wie Joghurt oder Kefir zu finden, sondern auch in fermentierten Produkten wie eben dem Sauerkraut oder auch in fermentierten Getränken wie Kombucha.

Wichtig bei solchen fermentierten Produkten ist, dass sie nicht erhitzt oder pasteurisiert wurden und natürlich auch nicht zu viel Zucker enthalten! Und da wird es bei vielen konventionellen Produkten schon wieder schwierig. Deshalb unser Tipp: selbermachen.

 

Und wenn ich keine Zeit habe, diese Produkte selber herzustellen?

Lebensmittel fermentierenZeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich. Zugegeben, eine etwas flapsige Antwort von uns!

Aber durchaus mit einem ernst gemeinten Kern.

Für die Dinge, die uns wichtig sind, finden wir Zeit. Und was gibt es wichtigeres als deine Gesundheit?

Die Rezepte die wir dir vorschlagen, sind eigentlich immer schnell gemacht. Schneller, als viele denken.

Und doch sind wir auch Menschen und wir wissen, dass es im hektischen Alltag manchmal schwierig ist, alles selber zu machen. Schaue doch gerne einmal in unserem Online Shop für hochwertige Supplemente vorbei und entdecke Vitamine, Milchsäurebakterien und vieles mehr.

Julia Gruber

Julia Gruber

Julia Gruber ist Ernährungs-Coach, Mitinhaberin von Gruber Gesundheit und Arktis BioPharma Schweiz und Entwicklerin des Onlinekurses Darmglück. Ursprünglich kommt sie vom Hotelfach, hat also die Wichtigkeit der Ernährung als Bestandteil unserer Kultur auch von der Geniesser-Seite her erlebt. Deswegen ist ihr Motto auch: Gesunde Ernährung muss lecker sein und Spass machen, sonst ist sie nicht gesund. Sie kocht gerne, liebt ihre Aufenthalte in Mallorca und ist ganz allgemein ein umgänglicher und fröhlicher Mensch.

2 Kommentare

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