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Ich sehe das Thema Selbstfürsorge als wichtige Komponente für deine Darmgesundheit.

In dieser Folge erfährst du, wo ich die letzten 9 Monate war und was dich in nächster Zeit hier im Podcast erwartet.
Ich spreche über unseren Umzug, die Fusion unserer beiden Firmen, was der Lockdown für Fragen für mich hervorgebracht hatte und wie ich aus meinem Tief wieder herausgekommen bin.

Ausserdem spreche ich über die Wichtigkeit von Selbstfürsorge und gebe dir konkrete Tipps, wie du es schaffen kannst, dich und deine Bedürfnisse wahrzunehmen und auch zu respektieren.

Hier kannst du dir die Folge anhören:

https://darmglueck.libsyn.com/dg113-nhre-dich-mit-dem-was-du-wirklich-brauchst

 

Was erwartet dich in dieser Folge

Heute möchte ich mit dir darüber sprechen, wie du dich mit dem nährst, was du wirklich brauchst, aber bevor wir auf das Thema komme, möchte ich dir erst mal noch erzählen, wo ich die letzten neun Monate war und was ich in nächster Zeit hier im Podcast erwartet und wenn du bis ganz am Ende zuhörst, dann bekommst du von mir auch noch eine Illustration geschenkt, die du dir herunterladen und ausdrucken kannst.

Ich freue mich sehr, dass du da bist und dass es endlich wieder losgeht mit meinem Podcast, ich habe jetzt nämlich eine fast neunmonatige Pause des Podcast hinter mir, was viel länger ist, als ich eigentlich geplant hatte, und heute wollte ich dir kurz sagen, was in den letzten neun Monaten bei uns so passiert ist, damit du wieder auf dem neusten Stand bist.

Und dann möchte ich ein bisschen erzählen, wer ich heute bin, was ich anbiete, was meine Philosophie ist, damit du weisst, was dich in zukünftigen Episoden erwartet. Ich glaube, das ist nicht nur für neue Hörerinnen und Hörer interessant, sondern auch für Menschen, die mir schon länger folgen, weil naja, Dinge verändern sich ja auch über die Jahre und ich glaube ich bin jetzt nicht mehr die gleiche dich vor einem Jahr war.

 

Wir sind umgezogen

Die wichtigsten zwei News sind: Erstens: Wir sind umgezogen und zwar von ausserhalb von Basel in der Schweiz nach Einsiedeln immer noch in der Schweiz. Das ist grob gesagt so ein kleiner Wallfahrtsort oberhalb des Zürichsees, also wir sind ungefähr 35 Minuten weg von Zürich. Es ist ein schönes, bergiges oder hügeliges Gebiet, hier kann man gut langlaufen im Winter und im Sommer kann man Mountainbike fahren, wandern etc. Und als Wallfahrtsort gibt es ein berühmtes Kloster. Es ist ein kleines Städtchen, also ist wirklich super schön und wenn ich wir sage, dann meine ich mich und meinen Mann Roman, wir arbeiten ja auch zusammen. Also ihr werdet ihn auf jeden Fall auch im Podcast mal hören.

Und unser Hund Lucy. Es kann sein, dass Ihr Lucy auch mal im Podcast hört. Ich hoffe es zwar nicht, aber man weiss ja nie, sie ist ein kleiner Bologneser Bichon und ich werde sicherlich von ihr auch mal das eine oder andere Foto posten. Du findest mich übrigens nach wie vor auf Instagram unter juliaelisabethgruber. Da werde ich wieder ein bisschen mehr posten, jetzt habe ich tatsächlich auch da schon relativ langen Pause gemacht.

Und wenn dich solche Sachen interessieren, gehe gerne mal hin und gucke was ich poste. Da werde ich sicherlich auch den Podcast so ein bisschen vorstellen und auch immer ankündigen, wenn es dort neue Folge gibt. Wir sind aber nicht nur privat hierhin gezogen, sondern auch mit unserer Firma und da komme ich schon zu den zweiten grossen News:

 

Wir haben unsere beiden Firmen Gruber Gesundheit und Arktis BioPharma Schweiz fusioniert

Wir hatten vorher die Gruber Gesundheit, wo wir vor allem den Podcast auch drüber laufen gelassen haben. Da war der Blog, da war der Onlinekurs Darmglück, da haben wir die ganzen Coachings gemacht, Mikrobiomanalysen etc. Also es war so eher die Coaching-Firma und dann haben wir noch die zweite Firma, die Arktis BioPharma Schweiz, und diese beiden Firmen haben wir zusammengelegt.

Also Gruber Gesundheit gibt es nicht mehr, es gibt nur noch die Arktis BioPharma Schweiz und ich betone das mit der Schweiz immer so, weil wir eben die Schweizer Vertretung sind von einer deutschen Firma, also unser Mutterhaus die Arktis BioPharma ist in Deutschland. Mein Podcast wird also in Zukunft auf der Seite von der Arktis BioPharma Schweiz zu finden sein. Wenn du da die Shownotes lesen möchtest, die ganzen Links bekommen möchtest, mehr zu den Episoden lesen möchtest, dann gehst du auf www.arktisbiopharma.ch/podcast. Wenn du jetzt ganz neue bis hier im Podcast und ein paar Fakten über mich hören möchtest, also wie mein Werdegang ist, was ich für eine Ausbildung habe und so weiter, dann empfehle ich dir die Folge null vom Podcast anzuhören, die findest du auf arktisbiopharma.ch/000 und die verlinke ich natürlich auch in den Folge-Notizen. Da kannst du etwas mehr über meinen Background hören. Jetzt möchte ich eigentlich lieber nicht so gerade bei null anfangen, sondern eher darüber sprechen, was mich in letzter Zeit zu beschäftigt hat und vielleicht auch noch so ein paar Fakten, was wir weiterhin anbieten. Und was Arktis BioPharma überhaupt macht!

 

Was macht Arktis BioPharma überhaupt?

Also Arktis, BioPharma ist eine Firma, die Nahrungsergänzungsmittel herstellt, und zwar werden die tatsächlich alle in Europa hergestellt, vieles wird in Deutschland auch tatsächlich vor Ort gemischt. Wir wissen bei diesen Produkten sehr gut, wo sie herkommen und haben uns von der Qualität natürlich auch selber vergewissert, wir waren ja auch schon mehrfach da, wir haben auch, als wir die Gruber Gesundheit noch hatten, mit diesen Produkten gearbeitet, und so sind wir überhaupt dazu gekommen, sie in die Schweiz zu importieren, weil wir halt viele Mikrobiomanalysen gemacht haben, viele Menschen im Bereich Darmgesundheit beraten haben, und dann brauchten wir natürlich auch Produkte.

Und so sind wir eben auf diese Produkte gestossen und haben uns dann entschieden, dass wir die in die Schweiz holen, und so haben wir dann auch die Schweizer Vertretung übernommen. In der Schweiz ist das Sortiment ein bisschen schlanker als in Deutschland, wir haben ein paar weniger Produkte, wir sind natürlich auch noch nicht so lange am Markt, und darum haben wir gesagt, wir konzentrieren uns jetzt mal auf die Produkte, die direkt etwas mit dem Thema Darm und Darmgesundheit zu tun haben. Das heisst, wir haben vor allem Probiotika, Präbiotika, aber auch verwandte Dinge wie zum Beispiel Bitterstoffe oder Aminosäuren, Colostrum, aber auch Vitamine, Vitamin D zum Beispiel oder das Basis Care plus als Multivitamin, Omega 3 Fettsäuren, also alles Dinge, die wir brauchen oder benötigen, um die Darmgesundheit wiederherzustellen.

Das sind die Produkte, die wir im Shop verfügbar haben. Du findest das alles unter arktisbiopharma.ch und wenn du im EU Raum bis dann natürlich unter arktisbiopharma.de.

 

Mikrobiomanalysen bieten wir weiterhin an

Was wir aber weiterhin anbieten, auch wenn es im Moment nicht so prominent auf unserer Webseite zu finden ist, sind Mikrobiom-Analysen und da geht’s wirklich ums Thema “Nachschauen im Darm, wie sieht die Situation aus, bezüglich Bakterien, wie ist das Bakterien Gleichgewicht, ist vielleicht eine Entzündung vorhanden, ist Verdacht auf einen durchlässigen Darm, sog. Leaky-Gut, gibt es vielleicht Parasiten oder schädliche pathogene Bakterien? Wie ist der pH Wert? Einfach alles diese Dinge, die uns dann Rückschlüsse darüber ziehen lassen, welche Stoffe fehlen, also ob irgendwelche Bakterien zum Beispiel fehlen, oder ob es mehr Präbiotika braucht, wie wir helfen können, damit Beschwerden wieder weggehen oder damit das Gleichgewicht im Mikrobiom wiederhergestellt wird, dass die Verdauung wieder richtig funktioniert, dass der Darm wieder richtig funktioniert.

Also ich werde sicherlich auch mal nochmal eine Podcastfolge machen, wie erkennst du überhaupt, dass du Darmprobleme hast? Das ist nicht immer nur, wenn die Verdauung nicht funktioniert oder so. Du kannst aber im Podcast natürlich auch mal zurückgehen und dir vergangene Folgen anhören.

Zum Thema Mikrobiomanalyse zum Beispiel habe ich schon mal eine Folge gemacht, das war die Folge 76 und die findest du, wenn du auf arktisbiopharma.ch/076 gehst also immer Schrägstrich und dann die Folgennummer mit einer null vorne dran also dreistellig, 076.

So findest du eigentlich vergangene Episoden und wie gesagt, die Mikrobiomanalyse, das ist etwas, was wir weiterhin anbieten, auf Anfrage im Moment, das heisst, du musst mich anschreiben, wenn du sowas machen möchtest und dann kann ich dir sagen: Ja, ich habe Zeit das zu machen und soundsoviel kostet es und so und so machen wir es. Aber grundsätzlich ist das etwas, was wir immer noch anbieten.

 

Darmglück ist jetzt eine Mitgliedschaft

Ausserdem habe ich meinen Onlinekurs Darmglück in eine monatliche Mitgliedschaft umgewandelt und momentan läuft gerade noch die Pilot-Phase sozusagen dieser Mitgliedschaft. Du kannst aber gerne dich auf eine Warteliste setzen und dann kriegst du Bescheid, wenn diese Mitgliedschaft wieder geöffnet hat. Der Grund dafür, dass ich’s als Mitgliedschaft mache und nicht mehr als Kurs ist, dass es erstens mal einfacher ist, jederzeit dann auch wieder Leute mit reinzunehmen und auch die Idee dahinter war, dass wir einfach eine Gruppe bilden, wo wir uns vernetzen können und uns gegenseitig unterstützen können und auch in kleinen Häppchen Infos abgeben können, ohne dass du da überfordert wirst.

Aber wenn es losgeht, dann werde ich dir auf jeden Fall noch mehr darüber erzählen, was der Sinn dahinter ist.

Grundsätzlich geht es bei Darmglück natürlich immer um diese Darmglück-Philosophie, die wenn du den Podcast schon mal gehört hast, hast du bestimmt auch schon, was darüber erfahren hast. Also die Darmglück Philosophie sagt eigentlich aus, dass der Darm halt schon einen Grossteil unserer Gesundheit mitbestimmt, es ist der Sitz unseres Immunsystems, es ist der Ort, wo alle Nährstoffe aufgenommen werden, und das Ziel ist immer natürlich, dass es dir gut geht, dass du dich gut fühlst in deinem Körper und dadurch auch Energie hast, gut schläfst gute Laune hast und so eben dein Leben so gestalten kannst, wie du es gerne möchtest, ohne dass dein Körper dich ausbremst.

Und in dieser Mitgliedschaft von Darmglück vermittle ich eigentlich die Prinzipien, wie du das umsetzen kannst, dass es dir möglichst schnell wieder richtig gut geht, dass du dich wieder richtig wohlfühlst in deinem Körper.

Das war es, was ich erzählen wollte, wo ich gerade stehe, respektive was wir so anbieten.

 

Warum ich eine Pause vom Podcast gebraucht habe

Wenn’s jetzt um das Thema geht, was mich innerlich beschäftigt hat in letzter Zeit und warum ich auch wirklich eine Pause gebraucht hab von dem Podcast und ja fast so ein bisschen in ein Loch gefallen bin, dann hat das natürlich schon mit den Ereignissen, mit den äusseren Ereignissen der letzten, ja was sind’s denn jetzt, anderthalb Jahre zu tun und einfach diese Geschehnisse während dieser sogenannten Pandemie haben mich sehr zum nachdenken gebracht und angefangen hat es für mich im im Lockdown.

Ich habe den Lockdown in Spanien verbracht, wir haben noch ein Ferienhaus in Mallorca und ich bin dort alleine mit Lucy, mit meinem Hund, geblieben, während mein Mann noch so quasi die letzte Fähre in die Schweiz genommen hat. Weil wir haben uns überlegt, damals hatten wir ja noch ein Haus auch in der Schweiz, dass halt jeder an einem Ort ist um dann ein bisschen nach dem rechten zu gucken und man wusste ja auch nicht, wie lange das ganze geht, und so hatten wir uns da getrennt und es waren ja dann doch ein paar Monate eigentlich, wo jeder halt dann so in seinem Haus sozusagen gewesen ist und das war schon eine spezielle Zeit, auch mal so auf sich alleine gestellt zu sein aber auch nicht wirklich rauszukönnen.

In Mallorca war es tatsächlich auch so, dass ich nicht mal mit dem Hund spazieren gehen durfte, man durfte sich ja auch privat nicht treffen, und weil wir halt auf dem Land gewohnt haben und auch einen Garten hatten, hat es geheissen, wir dürfen überhaupt nicht raus und ja das war schon von aussen quasi auferzwungene Ruhe und einfach mal sich mit sich selbst beschäftigen, was für mich grundsätzlich kein Problem ist, aber bei mir sind halt dann auch so Gedanken aufgekommen von wegen, ja, ob meine Arbeit überhaupt etwas bringt, ob all diese Podcast Folgen, die ich immer wieder darüber gemacht habe, wie wichtig es ist, Verantwortung für sich und seine Gesundheit zu übernehmen und meine Philosophie oder mein tiefster Glaube daran, dass der Körper ein Wunderwerk ist und wenn ich ihn richtig behandele, er auch nicht krank wird, respektive mit Krankheit umgehen kann.

 

Meine tiefste Überzeugung

Wir haben ein Immunsystem, unser Immunsystem ist in der Lage, Viren und Bakterien und so weiter abzuwehren. Wenn alles richtig funktioniert. Und damit es richtig funktioniert, ist es wichtig, ihn richtig zu nähren und richtig zu behandeln sozusagen. Und das ist meine, wie soll ich sagen, meine tiefste Überzeugung, dass es so ist und alles, was von aussen halt suggeriert wurde, von wegen “Wir müssen uns künstlich schützen, indem wir eben Abstand und Masken und Desinfektionsmittel und ja, uns auch Injektionen jetzt besorgen sollen, das war komplett eigentlich gegen all das, was ich die ganzen Jahre über erzählt habe, und es hat mich, muss ich sagen, ziemlich geschockt, wieviele Menschen dann doch in so eine Angst verfallen sind und komplett vergessen haben, was es eigentlich bedeutet, sich gut um sich selbst zu kümmern. und da bin ich schon so ein bisschen in in den Loch gefallen, muss ich ganz ehrlich sagen und war auch etwas desillusioniert, ob wir als Gesellschaft tatsächlich so wenig über Gesundheit gelernt haben.

Ich meine, wir sind in der Minderheit, Menschen wie mein Mann und ich die halt behaupten, dass der Körper sehr wohl in der Lage ist, sich selbst gesund zu erhalten respektive, dass wenn wir die richtigen Dinge tun, dann eben ja auch unser Stoffwechsel und alles richtig funktioniert.

Und ja, das war so ein bisschen die Krux, wo ich so drin war, mache ich weiter, mache ich nicht weiter, hat das alles überhaupt noch einen Sinn? Und ich glaube, das war auch gut, mal in so eine Krise zu kommen und mal so vielleicht auch noch mal zu reflektieren. Könnte ja auch sein, dass so wie ich es rüberbringen es nicht verständlich ist oder dass es vielleicht noch andere Wege braucht, um dieses Wissen nach aussen zu tragen.

 

Du bist, wo deine Aufmerksamkeit liegt

Das Schöne ist ja, dass wir natürlich ein Netzwerk haben von ganz vielen anderen Therapeuten, Ärzten, Heilpraktikern, egal aus welcher Sparte. Es gibt ja sehr viele Menschen, die sich auch wissenschaftlich mit dem Thema Stoffwechsel Gesundheit, Entzündungen, Immunsystem beschäftigen, die genau auf unserer Linie sind, und das ist mir natürlich dann auch irgendwann wieder eingefallen. Ich bin ja nicht alleine und habe mir auch ja wieder in Erinnerung gerufen, dass ich bei meinem Coach Jim a unter anderem gelernt habe: “Your are where your attention is”, also: “Du bist, wo deine Aufmerksamkeit liegt” und je mehr ich mich natürlich auf alles fokussiere, was schlecht läuft, was mich frustriert, was mich traurig macht und so weiter, desto mehr davon kriege ich natürlich, also habe ich mich dann wirklich entschlossen, ganz bewusst meine Aufmerksamkeit auf das zu legen, was mir Kraft gibt, was mir Spass macht, was mir Hoffnung gibt und was mir hilft, meine Schwingung eben auch hoch zu halten.

Also, wir sind elektromagnetische Wesen und das heisst, wir haben auch eine Schwingung, und wenn wir tief schwingen, dann ziehen wir andere Dinge an, als wenn wir hoch schwingen, aus diesem Grunde habe ich mich daran erinnert eben: Nein, ich kann hier nicht quasi in eine Depression verfallen oder alles für schlecht erklären, sondern es ist ganz wichtig, mich auf das zu fokussieren, was eben gut ist und positiv ist. und ja, das war eine bewusste Entscheidung.

Wir können uns jederzeit entscheiden, wer wir sein wollen, wie wir denken und so weiter. Also, wir haben diese Kraft in uns drin, und wir haben die Möglichkeit, jederzeit unsere Gedanken zu ändern. Und sobald du deine Gedanken änderst, änderst du deine Gefühle, wenn du deine Gefühle änderst, änderst du dein Verhalten und deine Tätigkeiten und somit auch die Resultate und daran habe ich mich dann zum Glück auch wieder erinnert.

 

Die Wichtigkeit, sich mit Freunden und Gleichgesinnten zu umgeben

Ich habe auch natürlich super viele Freunde gehabt, die mich unterstützt haben. Wir haben viel geredet. Das geht ja zum Glück über Zoom und alles in allem, also trotz Lockdown, hatte ich natürlich Menschen um mich rum und bin auch sehr dankbar für diese Freunde, die mich unterstützt haben. Wer auch immer von euch dies hört, ihr wisst, wer ihr seid, und ich glaube, das ist ein wichtiges Learning aus dieser Zeit, also umgib dich mit Menschen, die dir Kraft geben, die dich weiter bringen, mit denen du dich austauschen kannst.

Jeder kennt das, wahrscheinlich, es gibt so Momente, wo man das Gefühl hat, ich bin die einzige auf der Welt, die so fühlt oder dem es so geht, aber das ist überhaupt nicht wahr! Und deswegen ist es so wichtig, sich mitzuteilen, sich auszutauschen und sich die Menschen auszusuchen, die einen eben nicht noch weiter runterziehen, sondern die eben helfen, einen wieder aufzurichten.

Und ich hab mich dann auch wieder besonders dass es natürlich auch im Podcast Menschen gibt, die mir zuhören, denen ich was weitergebe und die meine Arbeit zu schätzen wissen, das hören wollen, was ich sage und die auch selber Lust haben, Verantwortung für sich und ihre Gesundheit zu übernehmen. Und wenn du hier mithörst, dann gehörst du genau zu diesen Menschen und dann möchte ich auch genau mit dir sprechen.

 

Selbstfürsorge als Strategie

Also um das soll es in Zukunft tatsächlich auch gehen.

Wie kannst du nicht nur für dich gut sorgen, sondern eben diese Schwingung auch nach aussen quasi widerspiegeln und warum ist es deswegen auch so wichtig, dass du dich gut um dich kümmerst, weil sich das auch multipliziert, ohne dass du darüber sprechen müsstest.

Also ich bin überhaupt nicht jemand, der sagt, geh missionieren, geh andere Leute überzeugen, sag anderen Leuten dass sie ja nur die Verantwortung für sich selbst übernehmen müssen und dann geht alles besser, es geht überhaupt nicht darum, andere Leute zu überzeugen, das funktioniert meiner Meinung nach nicht, aber es ist einfach dadurch, dass es dir gut geht, strahlst du das aus und dadurch, dass du das ausstrahlst, hast du eine Wirkung auf andere Menschen und das ist genau das, wozu ich dich ermuntern möchte und warum es eben dann doch so viel Spass macht, sich gut um sich selbst zu sorgen und warum das auch nichts mit Selbstsucht oder so zu tun hat, sondern es ist ein Dienst am Menschen, wenn es dir gut geht!

Und jetzt, gegen Ende von dieser Podcastfolge möchte ich noch ein bisschen darüber sprechen, wie du das eben tun kannst, wie du dich gut nähren kannst und mit nähren meine ich halt nicht nur die Ernährung, in Form von Essen, sondern eben auch geistige Nahrung.

 

Was nährt dich wirklich

Also wie du denkst, wie du dich ausruhst, wie du dich bewegst und so weiter. Also nicht nur das Essen nährt dich, sondern auch deine Beziehungen, deine Arbeit, die Natur, gute Bücher und vieles vieles mehr! Und ich habe vor ein paar Jahren dazu eine Illustration gemacht. Das ist vielleicht etwas, was ich auch noch erwähnen kann. Also, ich habe jetzt wieder angefangen, mehr zu malen, und es macht mir unheimlich Freude und gibt mir sehr viel Kraft

Denn auch Kreativität oder das Ausleben von Kreativität ist etwas, was uns nährt, und ich bin überzeugt, dass jeder Mensch eine kreative Ader hat. Das ist jetzt vielleicht nicht bei jedem das Malen wie bei mir, sondern vielleicht ja, kannst du gut basteln, kannst du Dinge reparieren, kannst du singen, was auch immer.

Und diese Kreativität auch zu entdecken und zu erleben und auszuleben, weil der Mensch ist ein kreatives Wesen und kreativ bedeutet ja nur erschaffen.

Wir wollen Dinge erschaffen und das ja, das nährt uns eben auch.

Jetzt habe ich einen Exkurs gemacht, eigentlich wollte ich darüber sprechen, dass ich eben so eine Illustration erstellt habe, wo du so ein bisschen Anregungen bekommst, welche Bereiche nähren dich, und diese Illustration möchte ich dir gerne schenken, das heisst du kannst sie kostenlos herunterladen.

Was nährt mich

 

Hier kannst du dir die Illustration als pdf herunterladen

 

Übung “Was nährt mich”

Ich weiss von Menschen, die das an ihrem Kühlschrank hängen haben. Ich empfehle dir, dass du die Illustration eben mal ausdruckst, und dass du dir ruhig auch mal 30 Minuten oder so Zeit nimmst, dann setzt du dich hin, mit diesem Ausdruck und mit einem Stift, und dann schreibst du neben jedem von diesen Lebensbereichen, die du auf dieser Illustration siehst, was gerade in dem Bereich gut läuft. Das ist wichtig, also nicht nur aufschreiben, was gerade nicht so gut läuft, sondern erst mal aufschreiben, was läuft gut und dann kannst du auch noch aufschreiben, was in dem Bereich gerade nicht so gut läuft und dann spür mal in dich rein und du kannst es sogar auch mit Zahlen quasi bewerten, welchem Bereich geht’s besonders gut und in welchem Bereich geht es vielleicht besonders schlecht?

Und ich schlage vor, dass du dir einfach mal einen Bereich aussuchst und vielleicht am besten einen Bereich, wo es gerade nicht so gut läuft und du dich gerade nicht so happy fühlst, nicht so glücklich fühlst, den Bereich suchst du dir aus und konzentrierst dich vielleicht mal so für eine Woche auf den Bereich, und zwar auf die Fragestellung: wie kann ich diesen Bereich besser gestalten oder wie kann ich es erreichen, dass es mir in dem Bereich besser geht? Und da spreche ich jetzt nicht unbedingt davon: du musst gleich das non plus ultra finden.

Also sagen wir mal, der Bereich Beruf / Karriere fühlt sich bei dir gerade nicht so gut an und du bist echt nicht happy mit dem, was du machst oder auch an einer Arbeitsstelle, vielleicht magst du zwar das, was du machst, aber du magst die Arbeitsstelle nicht, du magst entweder deine Kollegen nicht oder deinen Chef nicht oder was auch immer, und da erwarte ich jetzt nicht, dass du innerhalb von 30 Minuten gleich die top Lösung findest, wie du das alles wieder geradebiegen kannst oder was du tun kannst, dass du im Bereich Beruf und Karriere glücklich bist, sondern überlege dir einfach den einen ersten Schritt, den du tun kannst. Ich glaube nämlich, dass viele Menschen sich immer konstant überfordern und schon viel zu weit nach vorne denken.

Du musst noch nicht wissen, was dein Endziel ist! Es kann ja sein, dass du vielleicht einen ganz anderen Beruf ausüben möchtest, es kann aber auch sein, dass du dich selbstständig machen möchtest, in dem was du schon tust, was auch immer! Das können Endziele sein, aber es geht mir gerade nicht darum, dass du dein Endziel findest, sondern nur, dass du einen Schritt dir überlegst, wie es dir in dem Bereich besser gehen kann. Und es können simple Dinge sein. Sagen wir mal, dass du vielleicht dich nicht wohlfühlst wegen des Arbeitsklimas, dann kannst du dir überlegen: was wäre ein Schritt, wie ich dazu beitragen kann, dass sich das Arbeitsklima bessert?

Und das kann sein, dass das zum Beispiel ist, dass du vorschlägst, dass ihr euch nachmittags zum Kaffee trefft für zehn Minuten Kaffeepause zusammen macht, das kann aber auch sein, dass das etwas ist, was nur du für dich machst, dass du zum Beispiel sagst ich meditiere zehn Minuten, bevor ich in die Firma reingehe, weil dann habe ich schon eine ganz andere Körperhaltungen, ganz andere Schwingung und gehe ganz anders in die Firma rein und oftmals, wenn ich selber mich besser fühle, reagiert mein Umfeld auch besser auf mich. Das heisst, du hast etwas für dich getan, ohne dass du jemand anders quasi ändern musst oder eine Anregung geben musst, sondern du machst einfach was für dich und bekommst so dann auch wieder positives Feedback. Also die Möglichkeiten sind vielfältig.

Das waren jetzt einfach nur mal so ein paar Anregungen. Am Ende weisst du selber, was am besten ist, aber setzt sich nicht unter Druck, indem du gleich die perfekte Lösung suchst, sondern einfach einen Schritt, den du als nächstes gehen kannst.

Und das wäre so mein Tipp für die heutige Folge, wie du herausfinden kannst, wie du dich eben gut nähren kannst, und damit meine ich eben nicht nur das Essen.

 

Zwang, Verzicht und Anstrengung können nicht die gesunde Lösung sein

Und einen weiteren Punkt, den ich da vielleicht noch anbringen möchte, oder ein Gedanke, den ich gern teilen möchte: ich erlebe immer wieder, dass Kundinnen und Kunden von mir das besonders gut machen möchten, wenn es ums Thema Selbstfürsorge oder Gesundheit oder gesunden Lebensstil und so weiter geht, dass sie sich dann also gerade besonders, wenn es ums Essen geht und um Darmgesundheit, dass sie sich dann zum Beispiel zwingen, gewisse Dinge zu essen oder gesunde Dinge zu tun, die ihnen keinen Spass machen, dass da ganz viel Zwang und Verzicht und Disziplin und Anstrengung, schlechtes Gewissen, Vernunft alles mitschwingt.

Und das klingt im ersten Moment sehr nobel. Ja, ich muss mich anstrengen, ich muss Disziplin haben, ich muss vernünftig sein, ich muss verzichten. Und ja, das klingt nobel und als eine tolle Geste und viele verbinden Gesundheit mit genau diesen Worten und Attributen.

Aber das kann nicht gesund sein, wenn es eben Zwang und und Verzicht und solche Dinge beinhaltet und ich lade dich da auch so ein bisschen zum Umdenken ein, also wenn du dich gut nähren willst, gut für dich sorgen möchtest, wären doch Worte wie Liebe, Entspannung, Genuss, Fürsorge, Grosszügigkeit, das wären doch eher so die Worte, die die Schwingung bringen, die du gerne haben möchtest und natürlich darfst du auch mal etwas streng mit dir sein und es kann auch tatsächlich sein, dass es auch mal Konsequenz braucht oder Integrität oder Dranbleiben.

Aber es ist eher so, wie wenn du mit deinem Kind umgehen würdest. Du bist liebevoll, aber streng, zum Wohle deines Kindes. Und meine Anregung heute soll einfach mal noch sein: Stell dir vor, du wärst dein eigenes Kind, wie würdest du dann mit dir sprechen, wie würdest du mit dir umgehen, was würdest du sagen?

 

Sei liebevoll mit dir selbst, so wie es Eltern zu ihrem Kind sind

Mein Vorschlag ist hier: sei dir einfach selbst mal die Mutter oder der Vater, die oder den du dir wünschst, also liebevoll, aufmunternd, positiv und klar, manchmal auch streng, aber immer mit dem Gedanken, dass du das Beste für dich willst, was das Leben zu bieten hat. So würde ich rangehen an das Thema Selbstfürsorge. Lass dich nicht selbst verhungern weil du irgendwelchen Normen hinterherjagst, die dir von aussen aufgedrückt werden.

Gibt dir Liebe, gib dir Ruhe, gibt dir Abenteuer, gibt dir die Nahrung, die dich wirklich nährt, verbinde dich mit dir selbst und find raus was du magst, was du brauchst und handle eben auch entsprechend. Ganz viele Leute sagen: ich weiss gar nicht mehr so richtig, was ich will, was ich mag, und da kannst du einfach anfangen, wieder dir selbst zuzuhören und dir auch die Zeit zunehmen, vielleicht einmal zehn Minuten dich hinzusetzen und gar nichts zutun und einfach mal reinzuspüren.

Es ärgert mich immer so ein bisschen, wenn die Leute dann sagen, aber das ist doch Egoismus! Das hat nichts mit Egoismus zu tun, das ist reine Selbstfürsorge und das ist das Grösste, was du für dich und dein Umfeld tun kannst, denn wenn es dir gut geht, wie ich vorhin schon gesagt habe, strahlt du das aus und ich denke, das ist der Punkt, an dem ich angelangt bin.

Dieses Thema ist mir wichtig und schwingt in meiner Arbeit auch mit, und deswegen wird es in Zukunft sicherlich auch ein grosser Teil oder war es schon aber wird es weiterhin eben sein. Diese Darmglück Methode, da geht es tatsächlich nicht nur darum, was esse ich, sondern auch wie gehe ich mit mir um? Wie denke ich, wie fühle ich?

Das gehört für mich ganz zwingend auch zum Thema Darmgesundheit dazu, denn Darmgesundheit ohne Selbstfürsorge funktioniert nicht. Und wie gesagt, lade dir die Illustration mit dem Titel “Was nährt dich” weiter oben herunter.

Zum Schluss möchte ich noch sagen: ich freue mich wirklich sehr, dass ich über den Podcast wieder mit dir in Kontakt komme, schreib mir gerne unten in die Kommentare, wenn du Anregungen hast oder auch Feedback.

Es ist manchmal wirklich eine sehr einsame Sache, hier zu sitzen und ins Mikrofon zu sprechen und da freue ich mich natürlich, wenn ich was höre.

Wenn dir der Podcast gefällt, dann bin ich ziemlich sicher, dass er auch Menschen gefällt mit denen du befreundet bist, du darfst ihn gerne weiterempfehlen, ob das jetzt auf Social Media ist oder per E Mail! Und wenn es nicht schon getan hast, dann freue ich mich auch extremst über eine Bewertung, also eine Rezension auf iTunes, denn je mehr Bewertungen der Podcast bekommt, desto leichter finden auch andere Menschen den Podcast.

Es wird wöchentlich eine neue Folge geben, die nächste Folge geht ums Thema Histamin oder der Histamin-Irrtum. Das ist ein Interview und ich werde auch weiterhin Interview Gäste im Podcast haben und versuchen, das so ein bisschen abzuwechseln.

Also mal eine Solo Episode, dann wieder ein Interview. Mal gucken, ob es immer genau abwechselnd ist weiss ich noch nicht. Weitere geplante Folgen, die schon quasi in der Pipeline sind, da geht es um das Thema Colostrum und Immunsystem, dann geht’s ums Thema Darm und Haut. Es geht ums Thema emotionales Essen, aber wie gesagt die nächste Folge ist Histamin.

Ich freue mich, wenn du dann wieder mit dabei bist und wünsche dir jetzt eine gute restliche Woche!

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Julia Gruber

Julia Gruber

Julia Gruber ist Ernährungs-Coach, Mitinhaberin von Gruber Gesundheit und Arktis BioPharma Schweiz und Entwicklerin des Onlinekurses Darmglück. Ursprünglich kommt sie vom Hotelfach, hat also die Wichtigkeit der Ernährung als Bestandteil unserer Kultur auch von der Geniesser-Seite her erlebt. Deswegen ist ihr Motto auch: Gesunde Ernährung muss lecker sein und Spass machen, sonst ist sie nicht gesund. Sie kocht gerne, liebt ihre Aufenthalte in Mallorca und ist ganz allgemein ein umgänglicher und fröhlicher Mensch.

2 Kommentare

  • Susanne sagt:

    Liebe Julia Gruber

    Super das es wieder weitergeht mit Ihren Darm Glück Podcasts. Ich freue mich immer wieder auf ihre hilfreichen Tipps und auch über die persönliche Reflektion.
    Ich konnte schon von einigen ihrer Folgen profitieren.
    Mein Interesse gilt im Besonderen der gesunden Ernährung und allgemein der Gesundheitsprävention.
    Ich schätze ihre Arbeit sehr und hoffe, dass Sie noch viele weitere Podcasts produzieren werden.

    Herzliche Grüsse

    Susanne Brauchli

    • Julia Gruber sagt:

      Liebe Frau Brauchli
      danke für ihre netten Worte, es freut mich sehr, dass Ihnen der Podcast gefällt!!
      Schön, dass Sie regemlmässig zuhören!
      Herzliche Grüsse
      Julia Gruber

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