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Mit dem Thema Darmflora aufbauen bei Erwachsenen haben wir uns schon häufiger beschäftigt. Aber was tut man bei Kindern? Oder sogar bei Säuglingen? Dreimonatskoliken, Milchschorf, Neurodermitis und und und. Die Palette an Problemen im Kleinkindsalter ist vielfältig, aber die Ursache häufig sehr ähnlich. Und wie immer sind wir bei meinem Lieblingsthema dem Darm 🙂 Aber fangen wir von vorne an…

 

Die Rolle des Folsäurespiegels

Eigentlich müssten wir sogar ganz von vorne anfangen. Noch bevor überhaupt Bienchen und Blümchen aufeinander treffen. Denn schon da legen wir die ersten Grundlagen für das Ungeborene. Dass wir Frauen während der Schwangerschaft auf unseren Folsäurespiegel achten müssen, ist mittlerweile ja bekannt, aber wusstest du, dass vor allem auch der Mann darauf achten sollte? Alle „Mängel“, die bis zum Zeitpunkt x nicht behoben wurden, haben ihre Auswirkungen. Aber uns das genauer anzuschauen würde doch den Rahmen sprengen.

 

Supplemente zur idealen Vorbereitung

Wir gehen nun einmal davon aus, dass der Produktionstermin bereits verstrichen ist und ein neues Leben heranwächst. Gerade wenn du als Mama und / oder Papa unter einer Allergie, Asthma, Neurodermitis, Schuppenflechte oder ähnlichem leidest, ist es besonders wichtig, bereits im Mutterleib vorbeugend einzugreifen.

Allerspätestens im dritten Trimenon solltest du als Mama Arktibiotic Start zu dir nehmen. Am besten in Kombination mit unserem  Akazienfasern Pulver GROW. Zum einen wird dadurch deine eigene Darmflora in die Reihe gebracht. Zum zweiten wird dein und das Immunsystem deines Ungeborenen bereits jetzt schon gestärkt. Und zum dritten, und das ist eigentlich das Relevanteste, die Vorbereitung der Vaginalflora. Das sind die ersten Bakterien, mit denen der Säugling in Kontakt kommt und die er schlucken wird. Hier wird einer der wichtigsten Grundsteine für sein Leben gelegt – sowohl für seine Darmflora als auch für sein Immunsystem.

 

Normale Geburt vs. Kaiserschnitt

Deswegen ist es auch so wichtig, dass das Kind am besten auf „normalemWeg auf die Welt kommt. Das allerschlimmste, was wir unseren Kleinen antun können ist, dass wir einen geplanten Kaiserschnitt vornehmen lassen. Am besten noch aus Zeitgründen, weil dieser Geburtstag so viel schöner ist, als ein anderer.

Also: Wenn ein Kaiserschnitt notwendig ist (was durchaus vorkommen kann) dann versuche zumindest abzuwarten, dass du Wehen bekommst. Denn durch die Wehen werden gute Bakterien des Darms der Mutter durch die Blutbahn in die Biestmilch (Erstmilch) überführt. Nur dann erhält der Säugling wenigstens hierüber noch eine wichtige Portion an guten Keimen. Denn ansonsten sind das erste, mit dem er in Kontakt kommt, Krankenhauskeime und vielleicht noch Hautkeime eines Arztes oder einer Krankenschwester. Optimale Voraussetzungen um krank zu werden! Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn das arme Kerlchen im Laufe seines Lebens lauter Beschwerden hat.

Versuche überhaupt während der Geburt so wenig wie möglich einzugreifen. Sämtliche Vorgänge im Körper sind absolut wichtig und wurden von der Evolution nicht ohne Grund so eingerichtet. Schmerzmittel oder Peridualanästhesien hemmen die Wehenbildung. Die Folge ist, dass man wehenfördernde Mittel bekommt. Diese führen aber wiederum dazu, dass die Wehen unter Umständen nicht so kommen, wie der Säugling sie bräuchte. Er braucht Pausen, um sich zu erholen. Und er braucht Anreize, um weiter voran zu kommen.

 

Embryos benötigen jede Menge Baustoffe

Ungeborener Embryo

Was noch wichtig ist zu wissen: Natürlich ist nicht nur die Darm- und Vaginalflora während der Schwangerschaft relevant. Während des Wachstums des Embryos benötigt der Körper unwahrscheinlich viele Baustoffe, so dass du als werdende Mama dringend darauf achten solltest, ihm diese zur Verfügung zu stellen.

Beispielsweise Omega 3 Fettsäuren, insbesondere die DHA, wird für die Gehirnentwicklung benötigt. Aber auch das Nervensystem und das Immunsystem benötigen gute Fette. Vitamin D ist für die koordinative Entwicklung des Fötus notwendig. Es reduziert zudem das Risiko der Kinder später an Diabetes, erhöhten Blutfetten und Gefäßschäden, Übergewicht oder AD(H)S zu erkranken und sollte auch nach der Geburt dem Säugling weiterhin verabreicht werden. Auch die Fruchtbarkeit an sich, eine problemfreie Schwangerschaft und eine komplikationsfreie Geburt werden durch die Gabe von Vitamin D unterstützt. Neben der bekannten Folsäure solltest du zudem andere Vitamine der B-Gruppe, unser VITA C mit Vitamin C, Zink und viele weitere orthomolekulare Bestandteile ausreichend zu dir nehmen.

Selenmangel kann zum Beispiel dazu führen, dass du Wochenbettdepressionen oder Schilddrüsenprobleme bekommst. Auch unser Arktis BioPharma D-GALACTOSE Pulver kann helfen, dass sich dein Baby in deinem Bauch gut entwickelt.

 

Gute Bakterien aufbauen

Wenn der Säugling da ist, solltest du, wenn du stillen kannst, weiterhin Arktibiotic Start zu dir nehmen. Und zwar, je nachdem welche Vorbelastungen ihr in eurer Familie habt, unter Umständen ein halbes Jahr bzw. wenn du dann irgendwann abstillst, dem Kleinkind weiterhin bis zu seinem ersten Lebensjahr geben.

Solltest du nicht stillen können oder wollen, ist es noch wichtiger, dass du deinem Baby mit den guten Bakterien versorgst. Denn die ganzen Abwehrstoffe, die du in deiner Milch hast, bekommt es nun ja gar nicht und muss sich vom ersten Tag an um seine eigene Abwehr kümmern. Es wurde nachgewiesen, dass Kaiserschnitt und Nicht-Stillkinder eine deutlich geringere Diversität (Artenvielfalt) an Bakterien im Darm haben, was sich auf den Rest ihres Lebens tatsächlich auswirken kann.

 

Auf Ernährung des Babys achten

Solltest du nicht (mehr) stillen, achte bitte darauf, was du deinem Baby zu fütterst. Nicht jede angebotene Babynahrung ist auch wirklich gut! Sollte dein Baby sowieso schon Vorbelastungen haben, würde ich dir empfehlen so genannte Hydronahrung zu verwenden. Das ist eine speziell für Babys mit Nahrungsmittelallergien entwickelte Kost, bei der die Inhaltsstoffe bereits so aufgespalten sind, dass der Körper keinerlei Allergien darauf entwickeln kann und nur noch die Nährstoffe aufnehmen muss.

Nach und nach kann man dann anfangen Ziegen- oder Stutenmilch zu geben. Hier fängt man mit einem Löffel Milch vermischt mit 2 Löffeln Wasser an, gibt am nächsten Tag 2 Löffel Milch auf 2 Löffel Wasser und steigert sich dann langsam. Von einer Babynahrung mit Kuhmilchanteilen rate ich, vor allem bei atopischen Babys, ab. Diese besitzt in der Regel einen sehr hohen Zuckeranteil der dazu führt, dass die sich noch ausbildende Darmflora mit den „falschen“ Bakterien und Hefen zusammensetzt und die Situation noch verschlimmert.

Achte bitte auch bei gesunden Babys genau auf die Ernährung und füttere bitte nicht zu früh Gluten, Kuhmilch oder Ähnliches. Das Immunsystem der Kleinen benötigt Minimum ein halbes Jahr eher sogar ein ganzes, bis es soweit ausgebildet ist, dass es mit „gefährlicheren“ Gegnern zurechtkommt. Bis es wirklich halbwegs fertig ist, braucht es sogar drei Jahre.

Frau glücklich mit Baby und Flasche auf dem Arm

Das Immunsystem des Babys aufbauen

Babys bauen ihr Immunsystem mit der Zeit erst auf. Was nicht heisst, dass es in Watte verpackt werden sollte. Auch die andere extreme Seite mit Desinfektionsmittel und Co ist furchtbar. Denn das Baby MUSS mit allen möglichen „normalen“ Erregern in Kontakt kommen. Es muss geschult werden und das erfolgt nur, wenn es jeden Tag etwas dazulernt. Du fängst ja auch nicht gleich mit dem Abitur an, sondern gehst erst mal in den Kindergarten und die Grundschule ;-). So ist das auch mit dem Immunsystem.

Ist dein Kind schon etwas älter, so kann es (fast) wie ein Erwachsener therapiert werden. Natürlich nicht mit der vollen Dosis, aber dennoch mit den gleichen Pro- und Präbiotika. Es gibt zum Beispiel bereits mehrere Studien darüber, dass Kinder mit Neurodermitis unter dem Einsatz von Probiotika (Milchsäurebakterien) „geheilt“ werden können. Auch bei Koliken und Immunsystemschwächen konnte in Studien nachgewiesen werden, dass diese den Zustand deutlich verbessern. Bei der Gabe von Antibiotika sollte natürlich auch bei Kindern direkt der Darm mit stabilisiert werden. Selbst AD(H)S und Autismus können durch eine Optimierung der Darmflora deutlich verbessert werden.

Also eigentlich schadet es nie, den Darm aufzubauen und zu pflegen. Und man kann gar nicht früh genug damit anfangen… … und dann immer am Ball bleiben…

Julia Steffen

Julia Steffen

Julia Steffen ist Heilpraktikerin mit Leib und Seele und arbeitet seit 12 Jahren bei einem naturheilkundlichen Labor für medizinische Diagnostik. In ihrer Funktion steht sie in regem Austausch mit Heilpraktikern und anderen Therapeuten. Ausserdem studiert sie integrative Medizin und unterrichtet ab und zu an einer Heilpraktikerschule. Auf dem Arktis BioPharma Schweiz Blog gibt sie ihr Fachwissen auf unterhaltsame Weise weiter und freut sich über jeden Kommentar und Austausch mit unseren Lesern!

2 Kommentare

  • Mirjam sagt:

    Hast du einen blog oder poscast über die Vorbereitung zur Kinderzeugung beim Mann ? Über die Frauen hab ich von dir schon einiges gehört oder gelesen, nun würde ich gerne meinem Verlobten was bieten. Der spricht immer mehr von Kindern. Ich find ja da bedarf es noch an Vorbereitungen

    • Julia Gruber sagt:

      Hallo Mirjam, nein, das habe ich noch nicht, aber das ist eine tolle Idee!! Das werde ich demnächst mal machen. Liebe Grüsse

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