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Ein Ernährungstagebuch zu führen kann mühsam sein, aber der Aufwand lohnt sich!

 

 

 

Und zwar aus folgenden fünf Gründen:

  • Du erfährst, was und wie viel du isst

Es ist wie ein Spiegel, der dir vorgehalten wird

Wenn du noch einen Schritt weiter gehen willst: schreib auf, mit wem du isst, was du dabei sonst noch tust, wie du dich davor und danach gefühlt hast etc.

  • Selbsterkenntnis führt dazu, dass du gute Entscheidungen triffst

Nichts führt zu mehr Selbsterkenntnis als ein persönliches Tagebuch. Das Gleiche gilt für ein Ernährungstagebuch. 

  • Du erreichst deine Ziele leichter

Ob es abnehmen ist, zunehmen, oder sportliche Leistung, die Ernährung spielt dabei eine zentrale Rolle. 

  • Hilft bei der Zusammenarbeit mit deinem Arzt oder Therapeuten

Insbesondere, wenn du gesundheitliche Beschwerden hast, lohnt es sich, eine Woche vor deinem Termin bei einem Therapeuten ein detailliertes Ernährungstagebuch zu führen. So kann nämlich eine Fachperson erkennen, wo vielleicht Defizite vorhanden sind.

In meiner Praxis habe ich wieder und wieder erlebt, dass die Selbsteinschätzung meiner Kundinnen und Kunden darüber, wie gesund sie sich ernähren, sich extrem von meiner Einschätzung unterschieden hat!

Und falls du, liebe Hörerin oder lieber Hörer, selber Therapeut bist, dann empfehle ich dir, bei deinen Patienten oder Klienten nachzufragen, wie sie sich ernähren und dich nicht mit einem „gut“ oder einem „ich esse von allem ein bisschen” abspeisen zu lassen.

  • Zeigt auf, woher Verdauungsbeschwerden oder Unverträglichkeiten kommen können

Wenn du öfters unter Magenschmerzen, Durchfall, Blähungen oder ähnlichen Beschwerden leidest, dann kann es sehr hilfreich sein, nach Mustern zu suchen, z.B. immer, wenn du Sahne gegessen hast oder Weizen oder Rohkost, dann fühlst du dich danach unwohl. 

Es kann auch sein, dass du nichts erkennst, weil Unverträglichkeitssymptome bis zu 72 Stunden nach Einnahme eines unverträglichen Nahrungsmittels auftreten können, aber trotzdem sind die Ernährungsgewohnheiten ein Puzzleteil bei der Suche nach Ursachen von Verdauungsbeschwerden.

 

Meine Tipps, ein gutes und aussagekräftiges Ernährungstagebuch zu führen

  • Schreibe alles auf, was in deinen Mund wandert. Auch Getränke, Kaugummi oder ein Stück Obst, das du im Vorbeigehen aus der Obstschale im Pausenraum genommen hast. Und auch Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente, die du einnimmst.
  • Am besten schreibst du alles sofort auf, wenn du es zu dir nimmst. Sonst vergisst du etwas oder bist z.B. nicht mehr sicher, wieviele Gläser Wasser es den nun genau waren.
  • Du brauchst die Dinge nicht abzuwiegen, aber sei spezifisch und schreibe z.B. nicht 1 Glas Wasser sondern 3dl stilles Wasser, und nicht Brot sondern 2 Scheiben Dinkelbrot, nicht Reis sondern 2 Handvoll weisser Basmati Reis
  • Benutze das Tagebuch nicht dafür, dich selbst zu verurteilen oder dir ein schlechtes Gewissen zu machen. Siehe es als Erkenntnis-Werkzeug, das dich auf dem Weg zur Gesundheit unterstützt
  • Sei ehrlich. Du machst es für dich. Für niemanden sonst.
  • Und falls du zu den Menschen gehörst, die ständig zu wenig Zeit haben, sich überfordert fühlen oder gestresst, dann empfehle ich dir, zusätzlich zum Ernährungstagebuch auch mal für eine Woche aufzuschreiben, was du den ganzen Tag machst. Wofür setzt du deine Zeit ein. Es kann sehr augenöffnend sein, wenn du erkennst, dass du z.B. statt ins Bett zu gehen 1 Stunde auf Instagram gescrollt hast oder 3 Mal pro Woche im Supermarkt warst weil du deinen Wocheneinkauf nicht geplant hast.

 

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Julia Gruber

Julia Gruber

Julia Gruber ist Ernährungs-Coach, Mitinhaberin von Gruber Gesundheit und Arktis BioPharma Schweiz und Entwicklerin des Onlinekurses Darmglück. Ursprünglich kommt sie vom Hotelfach, hat also die Wichtigkeit der Ernährung als Bestandteil unserer Kultur auch von der Geniesser-Seite her erlebt. Deswegen ist ihr Motto auch: Gesunde Ernährung muss lecker sein und Spass machen, sonst ist sie nicht gesund. Sie kocht gerne, liebt ihre Aufenthalte in Mallorca und ist ganz allgemein ein umgänglicher und fröhlicher Mensch.

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